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Das (Über-)Leben
am Bergbauernhof
im Sommer
Heumahd
Gemäht wird das Gras von Hand mit der "Segnes"(Sense),
denn für eine Mähmaschine ist der Hang meist viel zu steil.
Am Berg wird von unten nach oben gemäht, damit der Mäher
nicht aus dem Gleichgewicht kommt und abstürzt.
Das Heu wird mit "Pferggeln" (Traggestell) zu "Pinggeln"
(Ballen) gebunden und muss über die steilen Hänge in den
Stadel getragen werden, sofern es nicht über einen Drahtseil
"gedrahtelt" werden kann.
Der Bauer als "gestrenger" Naturpfleger
Der Bergler beobachtet die Umgebung in seinem Naturpark
genau. Er weiß, wo sich die Gämsen, die Steinböcke und
die
"Murmelen"(Murmeltiere) aufhalten. Ebenso kennt er die
Plätze, wo das Edelweiß, die "Brunelle", (Kohlröschen)
der
Arnika und die vielen anderen Gebirgsblumen und Kräuter
wachsen.
Zum Überleben braucht der Bergbauer Getreidesorten wie
Roggen, Gerste und "Schwarzplent" (Buchweizen - wurde bis
zur Jahrtausendwende auf den Höfen noch angebaut), damit
er sein "Mus", seinen "Ribl" und seine "Gerstsuppe"
kochen
kann. Kühe, "Geißen" (Ziegen) und Schafe liefern
ihm Fleisch,
Milch und Wolle für sein Überleben.
Eier von "glücklichen" Hühnern und frische
Milch von
"gesunden" Kühen liefern die Zutaten für den köstlichen
Kaiserschmarrn.
Der "Erdäpfelacker" (Kartoffelacker) und der von
der Berg-
bäuerin mit viel Liebe gepflegte "Bauerngarten" gehören
zum festen Bestandteil der Muthöfe.
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